Eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch verschiedener Philologien – mit mehrsprachigem Blick auf linguistische Fragestellungen.
Wann
Im Semester regelmäßig, jeweils 12:15 Uhr. Das Wintersemester 2026/27 beginnt am 15. Oktober 2026.
Wo
Digital über heiCONF. Die Zugangsdaten gibt es auf Anfrage bei der Geschäftsstelle.
Für wen
Offen für alle sprachwissenschaftlich Interessierten, in erster Linie für Doktorandinnen und Doktoranden.
Kontakt
Dr. Janine Luth, Geschäftsstelle des EZS.
Was ist das Kolloquium?
Das EZS-Kolloquium bietet eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch verschiedener Philologien und verfolgt einen mehrsprachigen Blick auf linguistische Fragestellungen. Es will den meist auf eine einzige Philologie ausgerichteten Forschungskontext um den Horizont weiterer linguistischer Teilfächer erweitern.
Wer kann mitmachen?
Das Kolloquium steht allen sprachwissenschaftlich Interessierten sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern offen, die an einem Austausch mit Expertinnen und Experten verschiedener Sprachen interessiert sind. In erster Linie richtet sich die Plattform an Doktorandinnen und Doktoranden. Vorträge von Habilitandinnen und Habilitanden sind ebenfalls herzlich willkommen. In Einzelfällen können auch Studierende vortragen, die sich in der Abschlussphase ihres Bachelor- oder Masterstudiums befinden.
Ablauf
Im Forschungskolloquium stellen Vortragende in einem zwanglosen Rahmen Aufbau, Zielsetzung, Theoriegebäude, Methodologie, Materialgrundlage sowie einzelne Teilprobleme der eigenen Untersuchung vor. Das Thema muss keine Mehrsprachigkeitsaspekte berühren, um für die Runde interessant zu sein. Im Anschluss folgt eine gemeinsame Diskussion mit Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Fachleuten verschiedener Sprachen und linguistischer Teildisziplinen.
Zielsetzung
Das Kolloquium erweitert den meist auf eine spezifische Philologie ausgerichteten Forschungskontext um den Horizont weiterer linguistischer Teilfächer. Für die Teilnehmenden bietet es die Möglichkeit, wertvolles Rückmeldung zu zentralen Aspekten der eigenen Untersuchung zu erhalten, und dient zugleich als Übungsfeld für das Vortragen und Diskutieren in einer wissenschaftlichen Runde.
Anstehende Vorträge
- 15.OKT.2026
- 17.DEZ.2026
Edin Alkaz
Universität Sarajevo
Fokuspartikeln NOCH und SCHON (zweites Gegensatzpaar) im Deutschen in gesprochener und geschriebener Sprache – Eine linguistische Analyse der ausgewählten deutschen Fokuspartikeln anhand der IDS-Datenbank für Gesprochenes Deutsch sowie der COSMAS II-Datenbank für geschriebene Sprache
Vergangene Vorträge
- 23.JULI2026
Bettina Fetzer
Institut für Übersetzen und Dolmetschen, Universität Heidelberg
Angst, Wut und Freude. Ein deutsch-französischer Vergleich von Emotionen im Argumentationskontext
- 09.JULI2026
Julia Götz und Maria Nuralieva
SFB 1671 „Heimat(en): Phänomene, Praktiken, Darstellungen“, Universität Heidelberg
Zwischen Subjektivität und Systematik: Annotationen zum deutschsprachigen Heimatdiskurs in Pressetexten
- 25.JUNI2026
Mayumi Ohta
SFB 1671 „Heimat(en): Phänomene, Praktiken, Darstellungen“, Universität Heidelberg
Erklärbarkeit von LLMs
- 18.JUNI2026
Edin Alkaz
Germanistisches Seminar, Universität Sarajevo
Fokuspartikeln AUCH und NUR (erstes Gegensatzpaar) im Deutschen in gesprochener und geschriebener Sprache. Eine linguistische Analyse der ausgewählten deutschen Fokuspartikeln anhand der IDS-Datenbank für Gesprochenes Deutsch sowie der COSMAS II-Datenbank für geschriebene Sprache
- 11.JUNI2026
Eva Klüber
Institut für Übersetzen und Dolmetschen, Universität Heidelberg
Informationstransfer im Kontext kognitiver Belastung: Prozessinteraktionen beim Simultandolmetschen
Programme früherer Semester
Die Terminübersicht aus dem Wintersemester 2025/26 steht als PDF bereit.
