Das Romanische Seminar lädt unter der Leitung von Prof. Dr. Sybille Große in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Sprachwissenschaften (EZS) am 20. Januar 2027 um 18.15 Uhr herzlich zu einem englischsprachigen Gastvortrag in den Ernst-Robert-Curtius Saal ein. Unter dem Titel „Pardon my French? Dutch in contact with French (C16-C19)“ widmet sich Prof. Gijsbert Rutten (Universiteit Leiden) den jahrhundertelangen Sprachkontakten zwischen dem Niederländischen und Französischen. Der Experte für historische Soziolinguistik beleuchtet dabei nicht nur die starken lexikalischen und morphologischen Entlehnungen sowie die Nutzung des Französischen in verschiedenen sozialen Domänen der frühen und späten Neuzeit, sondern auch die damit einhergehenden anti-französischen Ressentiments. Im Zentrum des Vortrags stehen aktuelle Ergebnisse eines groß angelegten Forschungsprojekts sowie die kritische methodische Reflexion darüber, inwiefern die oft zitierte „Intensität“ des Kontakts als verlässliches Erklärungsmodell für sprachliche Veränderungen in historischen, mehrsprachigen Settings dienen kann.
Tipp für die Umsetzung: Da du die Website betreust, könntest du diesen Fließtext als Hauptbeschreibung nutzen und darunter einen kurzen Info-Block (z. B. mit Kadence Info-Boxen) für die harten Fakten setzen:
- Wann: 20. Januar 2027, 18.15 Uhr
- Wo: Ernst-Robert-Curtius Saal, Romanisches Seminar
- Referent: Prof. Gijsbert Rutten (Universiteit Leiden)
- Titel: Pardon my French? Dutch in contact with French (C16-C19)
