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NEWSLETTER · OKTOBER 2026

Erste Ausgabe des EZS-Newsletters!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte,

wir freuen uns sehr, Ihnen heute den ersten Newsletter des Europäischen Zentrums für Sprachwissenschaften zu senden und danken Ihnen herzlich, dass Sie sich in unseren Verteiler eingetragen haben. Mit dem Newsletter möchten wir rund um das EZS zu mehr Interaktivität beitragen, das heißt, wir sind auch gespannt auf Ihre Rückmeldungen zu den EZS-Veranstaltungen oder Ihre eigenen Ankündigungen für den Newsletter!

Zum Start des Wintersemesters ist gleich einiges los: Wir laden Sie herzlich zu dem Vortrags- und Diskussionsabend „Queering Big Data“ am 20. Oktober 2026 ein, das EZS-Kolloquium startet am 15. Oktober 2026 in eine neue Runde, und für die Arbeitstagung „PodTalkLive“ im März 2027 läuft aktuell der Call for Papers. Außerdem stellen wir Ihnen unsere neue Website vor, die Sie sicher schon gesichtet haben.

Wir würden uns etwa alle ein bis zwei Monate bei Ihnen melden – wie sich der Rhythmus einspielt, wird sich noch zeigen.
Wie oben beschrieben sind wir offen für Ihre Vorschläge: Gern kündigen wir in unserem Newsletter auch Ihre Tagung, Ausschreibung oder Publikation an. Schreiben Sie uns einfach an rundbrief@ezs-online.de.
DIE ANSTEHENDEN TERMINE AUF EINEN BLICK
15. OKT. 2026
Donnerstag, 12:15 Uhr
EZS-Kolloquium
Auftaktsitzung
Vahram Atayan & Ekkehard Felder · online über heiCONF
Zur Veranstaltung →
20. OKT. 2026
Dienstag, 18:15 Uhr
Veranstaltung
Queering Big Data
Germanistisches Seminar, Karlstraße 2, Raum 004
Zur Veranstaltung →
17. DEZ. 2026
Donnerstag, 12:15 Uhr
EZS-Kolloquium
Vortrag von Edin Alkaz
Universität Sarajevo · Fokuspartikeln „noch“ und „schon“
Zur Veranstaltung →
Queering Big Data, 20. Oktober 2026
EINLADUNG · DI, 20. OKTOBER 2026 · 18:15 UHR

Queering Big Data

In Zusammenarbeit mit dem Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg und dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) laden wir herzlich zur Veranstaltung „Queering Big Data“ ein. Unterstützt wird sie von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS). Im Anschluss an die Vorträge gibt es eine gemeinsame Diskussion und Raum für Fragen aus dem Publikum.
Wann Dienstag, 20. Oktober 2026, 18:15 Uhr
Wo Germanistisches Seminar, Karlstraße 2, Raum 004, Heidelberg
Einführung Vroni Zieglmeier (Universität Heidelberg, Anglistisches Seminar) und Samira Ochs (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim)
VORTRAG 1

Öffentliche Raumnahme – wie sich Minderheiten im Diskursraum behaupten. Diskurs-Einblicke aus dem Queeren Korpus

Dr. Jan Oliver Rüdiger · Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim

Der Vortrag fragt, welchen Beitrag eine korpuslinguistische Perspektive zur Untersuchung queerer öffentlicher Diskurse leisten kann. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass queere Sprach- und Diskurspraktiken in bestehenden Referenzkorpora bislang nur unzureichend erfasst sind und insbesondere spezifische Gruppenkontexte marginalisierter Communities unterrepräsentiert bleiben. „Queering Big Data“ bedeutet hier, etablierte korpuslinguistische Perspektiven um Daten und Kommunikationsräume zu erweitern, die in groß angelegten, auf gesamtgesellschaftliche Repräsentativität ausgerichteten Korpora häufig unsichtbar bleiben. Anhand queerer Medienquellen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird untersucht, wie queere Akteur*innen öffentliche Raumnahme vollziehen, Sichtbarkeit herstellen und Diskurspositionen entwickeln. Im Fokus steht dabei sowohl die sprachliche und diskursive Verankerung queerer Perspektiven als auch die Frage, welches Erkenntnispotenzial die systematische Erfassung solcher bislang wenig repräsentierter Kommunikationsräume für die Korpuslinguistik eröffnet.
VORTRAG 2

What NLP should learn from linguistics, and why

Dr. Vagrant Gautam · Heidelberg Institute for Theoretical Studies (HITS)

The field of natural language processing (NLP) is concerned with the computational interpretation of human language, including technologies such as large language models, machine translation, and automatic speech recognition. I will begin by providing an overview of how the field currently conceives of queerness both in the research and development of NLP systems, as well as how these systems impact people. The gaps here directly motivate learning from sociolinguistics and queer linguistics to address issues of conceptualization, operationalization, and harms. With this groundwork, I will conclude with a nuanced perspective on what “queering big data” could mean in the context of NLP.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
EZS-KOLLOQUIUM · WINTERSEMESTER 2026/27

Auftakt am 15. Oktober – online via heiCONF

EZS-Kolloquium
WANN
Donnerstag, 15. Oktober 2026
12:15 Uhr
WO
Online über heiCONF
Das Kolloquium des Europäischen Zentrums für Sprachwissenschaften geht in eine neue Runde: Vahram Atayan (Institut für Übersetzen und Dolmetschen) und Ekkehard Felder (Germanistisches Seminar) eröffnen das Wintersemester mit einem Themenüberblick. Wir laden Sie herzlich zur ersten Sitzung ein!
Das EZS-Kolloquium bietet eine Plattform für den Austausch verschiedener Philologien mit mehrsprachigem Blick auf linguistische Fragestellungen. Es richtet sich in erster Linie an Doktorandinnen und Doktoranden, steht aber allen sprachwissenschaftlich Interessierten offen. Schon vormerken: Am 17. Dezember 2026 spricht Edin Alkaz (Universität Sarajevo) über die Fokuspartikeln „noch“ und „schon“ in gesprochener und geschriebener Sprache.
CALL FOR PAPERS · ARBEITSTAGUNG 4.–5. MÄRZ 2027

Podcasts, Talkformate, Livestreams

Methodische Zugänge zu mediatisierter (verbaler) Interaktion
Die Arbeitstagung widmet sich der sprach- und interaktionsanalytischen Erforschung öffentlicher, mediatisierter Talkformate: Podcasts, Livestreams und Audio-/Video-Talkformate, in denen sich private Gesprächsformen, öffentliche Adressierung und mediale Veröffentlichung überlagern. Sie richtet sich an Nachwuchs-/Wissenschaftler:innen aus Medienlinguistik, Interaktionaler Linguistik, Gesprächsanalyse und Forschung zur digitalen Öffentlichkeit.
Keynotes
  • Prof. Dr. Marie-Luis Merten (Universität Mannheim): „Multimodales Storytelling. Interaktion im Reel-Format inszenieren“
  • Prof. Dr. Florence Oloff (IDS Mannheim): „Möglichkeiten und Grenzen einer multimodalen konversationsanalytischen Perspektive auf mediatisierte Gesprächsformate“
Wo CATS, Universität Heidelberg
Organisation Laura Gärtner, Veronika Sahlbach, Simon Titze und Huanan Zheng
EINSENDESCHLUSS

1. November 2026

Vorschläge für Vorträge und Datensitzungen senden Sie bitte an PodTalkLive@rose.uni-heidelberg.de.
IN EIGENER SACHE

Unsere neue Website ist online!

Das EZS präsentiert sich mit einem neuen Webauftritt: Unter ezs-online.de finden Sie alle Informationen übersichtlich gebündelt und auf jedem Gerät gut lesbar. Schauen Sie gern vorbei:
Termine
Vorträge & Tagungen
Publikationen
Aktuelle Veröffentlichungen
Aktuelles
Neuigkeiten & Beiträge

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Wir freuen uns, Sie bei einer unserer Veranstaltungen zu sehen!
Mit besten Grüßen
Ihr Team des EZS
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