EZS-Kolloquium
EZS-Kolloquium
Das EZS-Kolloquium steht allen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern offen, die an einem Austausch mit Experten verschiedener Sprachen interessiert sind. Das Kolloquium will den meist auf eine Philologie gerichteten Forschungskontext um den Horizont weiterer linguistischer Teilfächer erweitern. In erster Linie soll damit den Doktorandinnen und Doktoranden eine Plattform des Austausches geboten werden. Selbstverständlich sind auch Vorträge von Habilitandinnen und Habilitanden möglich oder in Einzelfällen von Studierenden, die ihre Abschlussarbeiten im Bachelor- und Master-Studium verfassen. Im Mittelpunkt steht der wissenschaftliche Austausch verschiedener Philologien, also der mehrsprachige Blick auf linguistische Fragestellungen.
Sprachwissenschaftlich Interessierte können in diesem Forschungskolloquium zwanglos den Aufbau, die Zielsetzung, das zugrundeliegende Theoriegebäude, die Methodologie und die Materialgrundlage sowie einzelne wichtige Teilprobleme der eigenen Untersuchung mit Kommilitoninnen und Kommilitonen und weiteren Expertinnen und Experten verschiedener Sprachen und linguistischer Teildisziplinen diskutieren. Das vorgestellte Thema muss nicht zwingend Mehrsprachigkeitsaspekte berühren, um auch für andere Disziplinen interessant zu sein. Darüber hinaus erhält man einen Eindruck, wie man sich in einer wissenschaftlichen Runde in Vortrag und Diskussion präsentieren kann – eine heute allseits geforderte Schlüsselkompetenz. Alle Zuhörer sind selbstverständlich eingeladen, an der Diskussion aktiv teilzunehmen.
Wir möchten alle Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler herzlich einladen, am EZS-Kolloquium teilzunehmen. Das EZS-Kolloquium findet digital statt. Bei Interesse an einem Vortrag oder der Teilnahme melden Sie sich bitte bei Dr. Janine Luth in der Geschäftsstelle des EZS.
Im Wintersemester 2025/26 finden wieder spannende Vorträge im EZS-Kolloquium statt:
30.10.2025
Danny Dirker (Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie/Germanistisches Seminar, Heidelberg)
Perzeptuelle Simulation beim sprachlichen und nicht-sprachlichen Verarbeiten von Bewegungsereignissen. Eine blank-screen Eye-Tracking-Studie
13.11.2025
Julia Götz & Maria Nuralieva (SFB 1671 „Heimat(en)“, TP „Heim(d)aten: Forschungsinfrastuktur und Multilinguale Modellierung“)
Dimensionen der Heimat: Komplexe Annotationen zur Analyse des deutschsprachigen Heimatdiskurses in Pressetexten
20.11.2025
BRUNO BROCAI (Thematic Research Network Wissen im Kontext, Heidelberg)
11.12.2025
NICOLAS BATTIGGE (Germanistisches Seminar, Heidelberg)
18.12.2025
MARCO UBERTI (Università Cattolica del Sacro Cuore)
8.1.2026
GIULIA COLOMBO (Università degli Studi di Milano)
A cognitive approach to the study of idioms in the semantic field of weather and natural phenomena. A Russian-Italian contrastive analysis
22.1.2026
Dr. ANGELICA PREDIGER (Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie, Heidelberg)
Die Rolle westmitteldeutscher Sprachminderheiten bei der Ausklammerung: Eine diachrone und kontrastive Analyse in Lateinamerika
29.1.2026
MIRIAM NEUHAUSEN (Anglistisches Seminar, Heidelberg)
“Sometimes I’m kinda Dutchified”: Language contact and change in Mennonite English
EXKURSION am 21. Januar 2026
Zusätzlich zu den Vortragsterminen wird in diesem Wintersemester eine Exkursion an das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim angeboten. Die Exkursion findet am Mittwoch, 21. Januar 2026, statt und ist für alle Kolloquiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer geöffnet. Ein Programm zur Exkursion folgt.
