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Über das Lehrangebot: EZS-Kolloquium

Über das Lehrangebot: EZS-Kolloquium

Das EZS-Kolloquium steht allen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlernoffen, die an einem Austausch mit Experten verschiedener Sprachen interessiert sind. Das Kolloquium will den meist auf eine Philologie gerichteten Forschungskontext um den Horizont weiterer linguistischer Teilfächer erweitern. In erster Linie soll damit den Doktorandinnen und Doktoranden eine Plattform des Austausches geboten werden. Selbstverständlich sind auch Vorträge von Habilitanden denkbar oder in Einzelfällen von Studierenden, die ihre Abschlussarbeiten im Bachelor- und Master-Studium verfassen. Im Mittelpunkt steht der wissenschaftliche Austausch verschiedener Philologien, also der mehrsprachige Blick auf linguistische Fragestellungen.

Sprachwissenschaftlich Interessierte können in diesem Forschungskolloquium zwanglos den Aufbau, die Zielsetzung, das zugrundeliegende Theoriegebäude, die Methodologie und die Materialgrundlage sowie einzelne wichtige Teilprobleme der eigenen Untersuchung mit Kommilitonen und Experten verschiedener Sprachen und linguistischer Teildisziplinen diskutieren. Das vorgestellte Thema muss nicht zwingend Mehrsprachigkeitsaspekte berühren, um auch für andere Disziplinen interessant zu sein. Darüber hinaus erhält man einen Eindruck, wie man sich in einer wissenschaftlichen Runde in Vortrag und Diskussion präsentieren kann – eine heute allseits geforderte Schlüsselkompetenz. Alle Zuhörer sind selbstverständlich eingeladen, an der Diskussion aktiv teilzunehmen.

Neben den Kolloquiumstreffen sind auch Exkursionen geplant. So haben wir im Wintersemester 2017/18 das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim besucht.

Wir möchten alle Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler herzlich einladen, am EZS-Kolloquium teilzunehmen. Wir treffen uns zu den genannten Termin um 10.15 Uhr (bis 11.45 Uhr) im Institut für Übersetzen und Dolmetschen (IÜD, Plöck 57a, Raum 009). Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Programm für das Wintersemester 2018/19


25.10.2018 
     Vortrag und Diskussion geleitet von Prof. Dr. Ekkehard Felder

08.11.2018      Vortrag und Diskussion geleitet von Prof. Dr. Vahram Atayan

22.11.2018      „Lol. you didn’t get it.“ Cyber(sozio)linguistik und sprachliche
Selbstkonstruktionen in digitalen Räumen (Dr. Anna Mattfeldt)

06.12.2018      „.weil es erstens sehr gefährlich, zweitens auch nicht nötig ist?
Argumentationsindikatoren im Deutschen und im Französischen (Irene Kunert)

20.12.2018      Diffamierungen, Humor und Männlichkeitskonstruktion. Eine linguistische
Perspektive auf Farid Bangs und Kollegahs Album JBG3
(Sven Bloching/Jöran Landschoff)

17.01.2019      Die politischen Reden Enrico Berlinguers: Textanalyse und Philologie
(Elisa Manca)

31.01.2019      Sebstbediener, Saupack, Fettwantzen! Eine Analyse rechtsextremer
Drohbriefe zwischen Orthographie, Syntax und Stil (Ulrike Lohner)

Rückblick: Programm im Sommersemester 2018

24.04.2018 Einführungssitzung/ Vortrag von Stefania D’Amico
08.05.2018 Satzproduktion im Deutschen: Das Interface zwischen visueller, semantischer und kontextueller Salienz (X. Wu)
22.05.2018 Sitzung entfällt
05.06.2018 Entlehnungen im dynamischen Lexikon: Semantische, morphologische und
kontextuelle Variabilität von Wörtern französischen, spanischen, deutschen
und jiddischen Ursprungs im Englischen (J. Schultz)
19.06.2018 Modeling Lexical Fields for Translation: a Study of Armenian, English, French and German Food Realia (M. Dallakyan)
03.07.2018 Emotionen als Argumentationsgegenstand. Überlegungen zu einem
sprachübergreifenden Annotationsmodell (B. Fetzer)
17.07.2018 Die Lexik des Leidens im Französischen, Italienischen und Deutschen
(A.Straube)/ Vortrag von Martina Cosic

 

Kontakt:
Geschäftsstelle des EZS
Dr. Janine Luth
luth@ezs-online.de