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Aktuelles

Aktuelle Ausschreibung: Kurzzeitstipendien am IAZ


Hier können Sie sich über aktuelle Veranstaltungen und Ausschreibungen des EZS informieren.

Aktuelle Ausschreibung: Kurzzeitstipendien am IAZ

Die diesjährige Ausschreibung der IAZ-Kurzzeitstipendien hat begonnen. Die Stipendien richten sich in erster Linie an Doktoranden der Sprach-, Translations-, Literatur- und Kulturwissenschaften aus Universitäten in Spanien, Portugal oder Lateinamerika sowie in zweiter Linie an Doktoranden der Gesellschafts- und Umweltwissenschaften, deren Forschungsprojekt klare Verbindungen zu den IAZ-Forschungslinien aufweist. Der Bewerbungszeitraum wurde verlängert bis zum 10. Juni 2019. Anträge können bis zu dieser Frist weiterhin eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auch auf der Homepage unter https://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/neuphil/iask/sued/iaz/stipendien/fl1_de.html.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte: Martha Rudka.

Sommer 2019: Vorträge im EZS-Forum

Das EZS-Forum startet am 11. Juni 2019 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Vedad Smailagić (Universität Sarajevo). Er spricht zu „Sprachkodifizierung zwecks politischer und nationaler Distanzierung: Am Beispiel des Bosnisch-/Kroatisch-/Montenegrinisch-/Serbischen“. Am Dienstag, 25. Juni 2019, stellen Prof. Dr. Meike Meliss und Dr. Christine Möhrs (IDS Mannheim) das Projekt „LeGeDe: Eine lexikografische Ressource zum gesprochenen Deutsch in der Interaktion“ vor (beide Vorträge: Germanistisches Seminar, Karlstraße 2, Raum 004). Am Mittwoch, dem 10. Juli 2019, findet ein Vortrag von Prof. Dr. Ekkehard König (FU Berlin) zu „Konstruktionen der Reziprozität: Muster der Variation, Bedeutungen und soziale Relevanz“ am Institut für Übersetzen und Dolmetschen Heidelberg, Plöck 57, Raum 019 statt. Beginn ist ebenfalls um 18.15 Uhr. Zum Abschluss des Sommersemesters freuen wir uns auf einen Beitrag von Prof. Dr. Kerstin Kunz (IÜD Heidelberg) am Dienstag, 16. Juli 2019, zu „HeiCIC: Vorbereitungsstrategien im Simultandolmetschen“ im Germanistischen Seminar Heidelberg.

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Zweiter und Dritter Band des Handbuchs Europäische Sprachkritik Online (HESO)

Im Dezember 2018 sind der zweite und dritte Band des Handbuchs Europäische Sprachkritik Online (HESO) erschienen. Das Handbuch wird von der EZS-Projektgruppe „Europäische Sprachkritik Online“ (ESO) herausgegeben. In der zweiten Ausgabe widmen sich die Autorinnen und Autoren dem Zusammenhang zwischen Standardisierung und Sprachkritik, in der dritten Ausgabe dem Zusammenhang zwischen Sprachpurismus und Sprachkritik. Das Handbuch wird in fünf Sprachen im Verlag heiUP publiziert. Bei Interesse können alle Bände des Handbuchs neben dem Online-Zugang auch in jeder Buchhandlung als print on demand-Version bestellt werden.

EZS-Forum

Vorträge im EZS-Forum im Wintersemester 2018/19: Am 27. November 2018 spricht Dr. Constanze Spieß (Graz) zu „Von Leitkultur bis Asyltourismus – populistisches Sprechen im Kontext von Selbst- und Fremdpositionierungen“. Ein weiterer Vortrag wird am 4. Dezember 2018 gehalten von Dr. Daniel Schmidt-Brücken (Bremen) mit dem Titel „Deklarierte Widersprüche: grammatische und semantische Aspekte“. Am 5. Februar 2019 wird mit einem Vortrag von Dr. Albrecht Plewnia (IDS Mannheim) das EZS-Forum für das Wintersemester abgeschlossen. Sein Vortrag heißt „Ist Hochdeutsch schön? Ergebnisse einer neuen Repräsentativerhebung zu Spracheinstellungen in Deutschland“. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Vorträge finden um 18.15 Uhr im Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg, Karlstraße 2, statt.

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Call for Papers von den Slavischen Instituten Heidelberg und Potsdam

Die Slavischen Institute Heidelberg und Potsdam ermöglichen die Einreichung von Papers für ihre Konferenz „International Conference on Explanation and Prediction in Linguistics: Formalist and Functionalist Approaches“ am 13. und 14. Februar 2019. Zwar liegt der Fokus auf slavischen Sprachen, doch auch nicht-slavistische Beiträge sind willkommen, wenn sie zum Konferenzthema passen. Einsendeschluss ist der 15.10.2018.

Den ausführlichen Call for Papers und Informationen zur Konferenz finden Sie auf der Seite des Slavischen Instituts Heidelberg.

Tagung des Forschungsnetzwerks ›Sprache und Wissen‹ zum Thema „Angst“

Die diesjährige Tagung des Forschungsnetzwerks ›Sprache und Wissen‹ befasst sich interdisziplinär mit dem Phänomen „Angst“. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer linguistischen Perspektive, aber auch der Umgang mit Angst in der Soziologie und in der Literatur wird behandelt. Mit dem Vortrag „Sprache der Angst vor Algorithmen“ werden zudem weitere aktuelle Ängste in der Gesellschaft thematisiert. Am Donnerstagabend wird der Autor Roman Ehrlich aus seinem Roman „Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens“ lesen und in ein Gespräch über Literatur, Gesellschaft und Angst eintreten. Die Lesung beginnt um 18.30 Uhr.

Die Tagung findet am 4. und 5. Oktober 2018 in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Karlstraße 4 statt. Der Beginn ist am Donnerstag, 4.10.18., um 13 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Mehr Informationen zur Tagung erhalten Sie auf der Homepage des Netzwerks unter http://sprache-und-wissen.de/tagung-2018/.

„Ein Thema, bei dem Wissenschaft und Politik sich viel zu sagen haben“

Ministerpräsident Kretschmann spricht auf Einladung des Europäischen Zentrums für Sprachwissenschaften (EZS) über die Sprache des Populismus

Am 10. Juli 2018 war der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, zu Gast am Europäischen Zentrum für Sprachwissenschaften und hielt in der Aula der Neuen Universität vor rund 400 Zuhörern einen Vortrag über Charakteristika populistischen Sprachgebrauchs in Deutschland. Daraufhin stellten vier Studierende und Doktoranden der Neuphilologischen Fakultät Heidelberg ihre Forschungen zur sprachlichen Konzeptualisierung des Phänomens Populismus in verschiedenen Ländern Europas (Großbritannien, Frankreich, Italien und Russland) vor. Anschließend erörterten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Prof. Ekkehard Felder in einem Podiumsgespräch, welche Schlussfolgerungen sich aus den studentischen Rechercheergebnissen für den Populismus in Deutschland ziehen lassen und welche neuen Perspektiven sich daraus ergeben. Zuletzt wurde die Diskussion für das Publikum geöffnet, das inspirierte und differenzierte Fragen an Herrn Kretschmann stellte.
Ein Video der Veranstaltung steht über den Mediakanal der Universität Heidelberg zur Verfügung.

Eine Zusammenfassung der Redeinhalte finden Sie in folgendem Zeitungsartikel der RNZ: „Empörung als Dauerzustand: Winfried Kretschmann analysiert das Wesen des Populismus“

 

  • Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, nimmt teil an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Sprache des Populismus in Europa". Es begrüßt Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, dann gibt Prof. Dr. Ekkehard Felder, Direktor des Europäischen Zentrums für Sprachwissenschaften, eine Einführung. An den Vortrag des Ministerpräsidenten schließen sich ein Podiumsgespräch sowie Impulsvorträge von Studierenden der Neuphilologischen Fakultät an. Foto: Philipp Rothe, 10.07.2018

Veranstaltung mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann: Sprache des Populismus in Europa

Am 10. Juli 2018 um 19 Uhr lädt das Europäische Zentrum für Sprachwissenschaften zu einem öffentlichen Vortrag und einem Podiumsgespräch mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein.

Die Veranstaltung findet in der Aula der Neuen Universität statt. Nach einer Begrüßung des Rektors der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel, und einer Einführung durch Prof. Dr. Ekkehard Felder, einer der drei Direktoren des EZS, wird Ministerpräsident Winfried Kretschmann einen Vortrag über Populismus in Deutschland halten und anschließend mit Ekkehard Felder zu diesem Thema ein Podiumsgespräch führen. Studentinnen und Studenten der Neuphilologischen Fakultät Heidelberg präsentieren dann in Impulsvorträgen die Ergebnisse ihrer Forschung zum Phänomen Populismus in verschiedenen Ländern Europas (Großbritannien, Frankreich, Italien und Russland). Nach den Vorträgen besteht für das Publikum die Möglichkeit, Fragen an den Ministerpräsidenten zu stellen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Bei Fragen können Sie sich an die Geschäftsstelle des EZS wenden.

Handbuch Europäische Sprachkritik Online (HESO)

Im Dezember 2017 ist der erste Band des Handbuchs Europäische Sprachkritik Online (HESO) erschienen. Das Handbuch wird von der EZS-Projektgruppe „Europäische Sprachkritik Online“ (ESO) herausgegeben. In der ersten Ausgabe widmen sich die Autorinnen und Autoren dem Zusammenhang zwischen Sprachnormierung und Sprachkritik. Das Handbuch wird in fünf Sprachen im Verlag heiUP publiziert. Bei Interesse kann das Handbuch neben dem Online-Zugang auch in jeder Buchhandlung als print on demand-Version bestellt werden. Im zweiten Band, der 2018 erscheinen wird, geht es um den Zusammenhang zwischen Standardisierung und Sprachkritik.