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Europäisches Zentrum für Sprachwissenschaften Heidelberg / Mannheim

Aktuelles

Nächster Kolloquium-Termin


Hier können Sie sich über aktuelle Veranstaltungen und Ausschreibungen des EZS informieren.

Nächster Kolloquium-Termin

Nächster Kolloquium-Termin

13. Juni 2024
Rodrigo Agustin Lana, Heidelberg, Anglistisches Seminar
„Impoliteness strategies in a contrastive corpus of card game interactions“

Die Sitzung findet online um 12.15 Uhr statt. Falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht über das Online-Formular (unter „Kontakt“).

Summer School „Languages in Interaction“: Ausschreibung von Teilnahmeplätzen

Die Summer School „Languages in Interaction“, die von Prof. Dr. Elwys De Stefani (Romanisches Seminar) und Prof. Dr. Arnulf Deppermann (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache) ausgerichtet wird, findet vom 23. bis 27. September 2024 in Hechingen statt. Ausgeschrieben sind 23 Plätze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einem (PhD- oder anderweitigen) Projekt zu den Themenschwerpunkten der Summer School (siehe Ausschreibung) forschen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Mai 2024.

EZS-Kolloquium im Sommersemester 2024

Am Donnerstag, 2. Mai 2024, beginnt das EZS-Kolloquium. Die Sitzung findet online um 12.15 Uhr statt. Falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben, schreiben Sie bitte eine Nachricht an Dr. Janine Luth (luth (@) uni-heidelberg.de).

Ausschreibung von Fellowships für einen Aufenthalt in Heidelberg oder Mannheim

Prof. Dr. Elwys De Stefani und Prof. Dr. Arnulf Deppermann schreiben gemeinsam Fellowships für einen Aufenthalt in Heidelberg oder Mannheim aus. Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Fellows sollte im Bereich der Interaktionalen Linguistik, der Konversationsanalyse oder der Analyse multimodaler Interaktion liegen. Interessierte sind herzlich zur Bewerbung eingeladen. Bewerbungen können bis zum 26. April 2024 eingereicht werden. Nähere Informationen zu den Fellowships finden Sie hier

Tagung „Zeit und Sprache: Wissenschaften im Dialog“

Tagung vom 20. bis zum 22. März 2024
Konferenzsaal II (KS II) im Institut für Übersetzen und Dolmetschen,
Plöck 57a, 69117 Heidelberg

Die Zeit ist allgegenwärtig und zugleich Bezugspunkt, um Abschnitte des Geschehens in eine Ordnung zu bringen, sie in Verhältnis zu setzen, Vor- und Rückschau zu betreiben oder Ereignisse parallel nebeneinander zu stellen. Dabei kann Zeit nicht nur als Naturphänomen beschrieben werden; verschiedene zeitphilosophische Positionen zeigen, wie schwer sie als Konzept zu fassen ist. Die verschiedenen Umgangsweisen und Definitionspraktiken mit Zeit zeigen sich daher in unterschiedlichen Fachkulturen. Alle Disziplinen, die hinter diesen Fachkulturen hervorblitzen, eint, dass jede ihre eigene Sprachkultur entwickelt, ihre eigenen Praktiken hervorbringt, um sich dem Phänomen der Zeit anzunähern. Die zentrale Frage dabei ist, wie sich diese unterschiedlichen Zeitvorstellungen in Sprache, in Text- und Gesprächsroutinen und in fachkulturspezifischen Praktiken, möglicherweise auch in anderen Zeichen als in sprachlichen niederschlagen.

Die Tagung hat zum Ziel, fachspezifische Expertisen zur Erforschung des Phänomens Zeit über grundlegende linguistische Aspekte hinaus in einen Dialog zu bringen, fächerübergreifenden Transfer zu leisten, und zum einen den eigenen disziplinären Blick zu schärfen und zum anderen von den anderen Disziplinen zu lernen und interdisziplinäre Synergien auszuloten.

Das Programmheft zur Tagung steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

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Vortragsreihe „Sprache – Leib – Interaktion“

 

 

Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim und die Universität Heidelberg veranstalten im Wintersemester 2023/24 gemeinsam die Vortragsreihe „Sprache – Leib – Interaktion“ (Plakat). Organisiert von Prof. Dr. Arnulf Deppermann und Prof. Dr. Elwys De Stefani werden insgesamt acht Vorträge zum Rahmenthema stattfinden (mehr …)

Germanistische Institutspartnerschaft zwischen Heidelberg – Mannheim – Sarajevo

Für die Jahre 2024 bis 2026 nimmt das Europäische Zentrum für Sprachwissenschaften eine neue Kooperation im Rahmen einer vom DAAD geförderten Germanistischen Institutspartnerschaft auf. Die Institutspartnerschaft bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Heidelberg, Mannheim und Sarajevo (Bosien-Herzegovina) zusammen und wird auch den studentischen Austausch zwischen den Ländern stärken. Die GIP wird von Prof. Dr. Ekkehard Felder, Prof. Dr. Gertrud Rösch und Prof. Dr. Vedad Smailagić geleitet. 

Vortrag von Elena Smirnova zu „Grammatikalisierung im Deutschen“ 

Am 15. Januar 2024 hält Prof. Dr. Elena Smirnova (Universität Neuchâtel) im Rahmen der Vorlesung „Sprachgeschichte und Sprachreflexionsgeschichte“ von Prof. Anja Stukenbrock (Germanistisches Seminar Heidelberg) einen Vortrag zum Thema „Grammatikalisierung im Deutschen: Prinzipien, Mechanismen und neuere Entwicklungen“. Der Vortrag findet von 16-18 Uhr in der Neuen Universität in Hörsaal 05 statt. Sie sind alle herzlich eingeladen. 
Das Plakat zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Sprachwissenschaft stellt sich vor mit Prof. Dr. Michael Strube

In der Reihe „Heidelberger Sprachwissenschaft stellt sich vor“ geben Professorinnen und Professoren der Neuphilologischen Fakultät Einblicke in ihre akademische Vita, ihre Forschungs- und Lehrschwerpunkte. Es soll dabei auch zur weiteren Vernetzung mit anderen Wissenschaftler*innen anregt werden. Die Vorträge können aber auch aufzeigen, wie sich eine erfolgreiche wissenschaftliche Laufbahn entfaltet. Am Mittwoch, dem 17. Januar 2024, um 16.15 Uhr, wird die Reihe fortgesetzt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Michael Strube (HITS – Heidelberger Institut für Theoretische Studien). Veranstaltungsort ist das Institut für Übersetzen und Dolmetschen (IÜD), SR 019. Alle Interessierten sind sehr herzlich willkommen.

„Sprache und Betroffenheit“







Tagung des Forschungsnetzwerks  »Sprache und Wissen«
organisiert von Marlen Buß (Heidelberg), Wolfgang Imo (Hamburg) und Ekkehard Felder (Heidelberg)
27. bis 29. September 2023
Akademie der Wissenschaften, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

„Betroffenheit boomt als Konzept“ (Hannig 2022¹). Ursprünglich eine administrative Beschreibungskategorie für Verwaltungsmaßnahmen, hat sich das Konzept der Betroffenheit seit Beginn der 70er-Jahre zu einem (emotionalen) Leitbegriff zeitgenössischer Diskurse entwickelt. Diese Entwicklung spiegelt nicht zuletzt den aktuellen Mediendiskurs wider: Betroffenheitsbekundungen stilisieren sich zu einem ambigen Leitkonzept – sind seit jeher nicht mehr auf Kontexte der Anteilnahme („Mit großer Betroffenheit…“) beschränkt. Das diskursive Verständnis von ›Betroffenheit‹ beschränkt sich zumeist auf die emotionale Bedeutungskomponente des Konzepts. Repräsentativ für dieses Diskursverständnis ist die Umschreibung als durchweg emotionales, mit rationalen Entscheidungen konkurrierendes Konzept ohne performativen Charakter. (mehr …)